1462

Peter Volker
Erster urkundlich erwähnter Goldschmied im Berliner Bürgerbuch

1555

23 Goldschmiede der Städte "Kollen und Berlin" erstellen eine "Nottel"
(11. Okt.)
In 23 Artikeln werden die Belange der Zunft geregelt, z.B. Metallprüfung, Aufbewahrung der Lade, vierteljährliche Zusammenkünfte, Zugehörigkeit von Goldschmieden aus benachbarten "Oertern", Goldwarenhandel durch Krämer auf Wochenmärkten.

Meisterwerden =
4 Wanderjahre, Lehrzeit 4 Jahre, höchstens 2 Lehrlinge ausbilden.

Regeln bei Zusammenkünften und der "Leichenfolge".

Meisterstücke =
1 Trinkgeschirr in Silber
1 Siegel mit eingeschnittenem Schild und Helm sowie
1 goldener Ring

1597

"Ordnung des Goldschmiedehandwerks der Städte "Berlin und Cöln a.d.Spree"

Zur Zeit der Innungsgründung existieren in Berlin bereits das Schloß, die Nicolai-, Marien-, Kloster- und die Petrikirche sowie der Dom und darüber hinaus Molken- und Cölscher Fischmarkt, die jetzige Rathausstraße und die Spandauer Straße, an deren Kreuzung sich seit dem 13. Jahrhundert das BerlinerRathaus befindet. Mühlendamm und Lange Brücke sind die einzige Verbindung der beiden Städte.

1571 - 1598

Unter Kurfürst Johann Georg war der Auftragsbestand so hoch, daß auswärtige Goldschmiede beschäftigt werden mußten. Zuwanderung von über 30 Goldschmieden aus Antwerpen, Nürnberg und anderen Städten. Sogar ein spanischer Goldschmied namens Diego Martin kam 1580 auf längere Zeit nach Spandau zum Grafen Lynar.

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